Bauernhaus und Dorfschänke in Rothenhausen erbaut um 1850

 

 

                                                                Bürgermeister

Bauernhof in Groß Schenkenberg erbaut um 1850
Bauernhof in Groß Schenkenberg erbaut um 1850

750 Jahre

 

Anlässlich des 750-jährigem Dorfjubiläums brachte der damalige Bürgermeister Otto Frey 1981 eine Jubiläumsbrochüre über die Gemeinde heraus.

 

Otto Frey recherchierte seinerzeit akribisch Fakten und Wissenswertes über die Gemeinde und stellte die Ergebnisse in dieser Broschüre zusammen.

 

Die nebenstehende Zeichnung war als Titelbild der Jubiläumsausgabe zu sehen. Erstellt wurde die Skizze von Otto und Ulla Frey.

Kittyhill, Hurlebuschkate erbaut von C.F. Rumohr um 1820 - abgetragen 1936
Kittyhill, Hurlebuschkate erbaut von C.F. Rumohr um 1820 - abgetragen 1936

 

Quelle: Zeichnungen und Umschlagseite - Dorfchronik 750 Jahre Groß Schenkenberg 1981, Karin Glawe


Postkartenmotive freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Guido Levin Weinberger, Lübeck


Bekanntmachung der Fusion beider Gemeinden im amtlichen Kreisblatt vom Dezember 1938.


Eine alte Karte von Holstein (Holsatiae) war mir vor kurzen untergekommen. 

Im Zentrum stehen die damaligen Herzogtümer (Duvcatvs) Dithmarschen, Stormarn, Wagrien und Rendsburg.

Der Kartograf (Baptist Homann) legte offensichtlich aber auch auf die angrenzenden Herzogtümer Wert. Somit ist auch Lauenburg sehr gut abgebildet worden.

 

Unten links bei den Legenden steht der Name des Kartografen und Nürnberg als Produktionsort. Die Karte kann deshalb ziemlich genau auf 1690-1725 datiert werden. Es ist die Zeit, in der Homann in Nürnberg tätig war.

 

Zur Technik: Auf einer Kupferplatte wurde die Karte mit sehr viel künstlerischem Geschick gestochen  - die Grafiken sind mit hauchfeinen Strichen dargestellt worden. Von der Kupferplatte sind dann die entsprechenden Abzüge gezogen und von Hand koloriert worden. Bei der vorliegenden Karte handelt es sich um das 60. Exemplar, das die Jahrhunderte erstaunlich gut überstand. Lediglich das blanke, unbedruckte Papier ist etwas verfärbt.

Im Süden Lübecks sind bereits die meisten von uns bekannten Ortschaften eingezeichnet. 

Schenkenberg (damals zum Amt Ratzeburg gehörend) ist allerdings ein n abhanden gekommen oder der Kartograf wusste es einfach nicht besser. Denn so eine Schreibweise habe ich in keiner Niederschrift finden können.

Auch mit dem Verlauf der Grinau hat es der gute Mann nicht so genau genommen, wie man sieht. 

 

Man beachte auch die Schreibweise der damaligen Orte:

Meusling, Brandenmuhl, Grummeszer Baum, Grosforth (Kronsforde) oder Blysdorf etc.

 


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