Es ergab sich anno 1980, als unser damaliger Bürgermeister Otto Frey überraschende Post aus der fernen Schweiz erhielt. Ein Notar Lüthi aus Rothenhausen im Kanton Thurgau schickte Otto Frey ein fotografiertes Ortsschild unseres Rothenhausens (das damals noch ein eigenständiges Ortsschild besaß) nebst einer genauen Beschreibung seines Heimatdorfes Rothenhausen in Thurgau. Ursprünglich hatte der Sohn Lüthis bei einer Studienreise unser Rothenhausen zufällig entdeckt. Die Erkenntnis nicht mehr alleine auf der Welt zu sein, teilte er damals sogleich seinem Vater mit. Der setzte sich dann mit Otto Frey mit der der Bitte in Verbindung, doch etwas von unserem Rothenhausen zu verraten. Otto Frey freute sich so sehr, dass er im Zuge der anstehenden 750-Jahr-Feier mit dem Festausschuss eine Einladung für 6 Personen inklusiv freier Unterkunft und Verpflegung an die Schweizer auslobte. Herr Lüthi freute sich über die Einladung und über die dortige Ortsvorsteherschaft wurden 5 junge Ehepaare für die Reise in den hohen Norden erkoren. 

 

Nicht nur was den Namen und die Schreibweise angeht, auch sonst teilen beide Rothenhausens eine erstaunlich gleiche Entwicklung. Unser Rothenhausen wurde bereits in den 30er Jahren mit Groß Schenkenberg fusioniert. Das schweizerische Pendant war bis 1996 eigenständige Ortsgemeinde und wurde dann mit der Munizipalgemeinde Bussnang zur politischen Gemeinde Bussnang fusioniert.

Die wichtigste Straße beider Orte ist die Hauptstraße bzw. Hauptstrasse (die Schweizer kennen kein Eszett). Allerdings residiert unter Nr. 90 bei den Schweizern kein Bürgermeister, da steht nur ein Heustadl.

 

Bussnang gehört zum Bezirk Weinfelden im Kanton Thurgau. Der Ort liegt an der Thur unweit vom Bodensee und hat ca. 2300 Einwohner.

 

                                                                                                            



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