Allgemeines

 

Die Gemeinde Groß Schenkenberg besteht aus den beiden Ortsteilen Groß Schenkenberg und Rothenhausen.

 

Auf dem Gemeindegebiet liegen weiterhin das Gut Rothenhausen,

der Ziegelhof und die Siedlung Kannenbruch.

 

Basisdaten

 

 Land                               Schleswig-Holstein

 Kreis                               Herzogtum Lauenburg

 Amt                                 Sandesneben/Nusse

 Fläche                             6,52 km²

 Einwohner                     542 (Ende 2014)

 Höhe ü.NN.                    6m am Grinaulauf / 22m Fräuleinsberg

 PLZ                                   23860

 Telefonvorwahl              04508, 04539

 amt. Bürgermeister      Bernd Paschen

 Kirchspiel                        Krummesse


Wappen

 

Diagonal zweifarbiges Feld, oben rot mit Doppellaub, unten grün mit Feldharke, getrennt durch weißen Wellenbalken.
Die beiden diagonalen Hälften sollen die beiden Ortsteile Groß Schenkenberg und Rothenhausen symbolisieren.
Die Teilung wird durch den Bach Grinau, der die natürliche Gemeindegrenze auf gut 7 km bildet, als Wellenbalken dargestellt.
Die Laubblätter symbolisieren den Waldbestand der Gemeinde, die Feldharke die Verbindung zur Landwirtschaft.

 

Das Rot im Wappen soll die Bauentwicklung der Gemeinde hervorheben, das Grün steht für die Wiesen- und Weideflächen als Grundlange der Viehwirtschaft.

Kurzhistorie

 

       1194

Erstmalige Erwähnung einer slawischen Siedlung namens

Pukentorpe. Bei Puke scheint es sich um eine einflussreiche oder wichtige slawische Person zu handeln. Torpe steht offensichtlich für Dorf.

 

       1230 

Der Name Scenkenberge erscheint im Ratzeburger Zehntregister.

 

       Anfang 19. Jahrhundert

Nach Gründung der neuen Ämter gehört Groß Schenkenberg zum Amt Bliestorf.

Das mit der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen zunächst dem Amt Bliestorf angehörende Gut Groß Schenkenberg wurde 1929 zur Siedlung.

 

       1938

Zusammenlegung der Gemeinden Groß Schenkenberg und Rothenhausen am 01.04.1938.


Grenzwertiges

 

Die Gemeindegrenzen bestehen zu 85% aus Wasserläufen.

 

Gut 7 km entfallen auf die Grinau. Vom äußersten Südwestpunkt der Gemeinde, windet sich die Grinau zunächst nach Nordwest bis in die Nähe des Trenthorster Sees um sich dann gen Nordosten zu wenden. Am nordöstlichsten Gemeindepunkt verlässt die Grinau die Gemeinde um nach wenigen Kilometern in den Elbe-Lübeck-Kanal zu münden.

 

Der Nordostpunkt markiert zugleich den Zusammenfluss mit der Quadebek. Der "Grenzbach" windet sich auf gut 4 km über die gesamte östliche Gemeindegrenze gegenüber der Hansestadt Lübeck.

 

Im Süden verläuft die Gemeindegrenze über ca. 3,5 km über Wiesen, Felder und durch Waldbestand.

Die Gesamtlänge der Dorfgrenze beträgt somit ca. 14,5 km.

 

 

 

 

Über sieben Brücken muss man gehen

 

Bei so viel Wassergrenzen gibt es natürlich relativ viele Brücken.

Tatsächlich sind es sieben Brücken, die in das Dorf führen:

Grinaubrücke bei Grinau

Grinaubrücke nach Klein Schenkenberg

Grinaubrücke am Fräuleinberg

Ziegelhofbrücke

Quadebekbrücke nach Kronsforde

Quadebekbrücke am Hohlweg zwischen

Gut Rothenhausen und Büssau

Kannenbruchdurchlass

 


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